Was versteht die DSGVO unter ‘Einwilligung’?

Definition der DSGVO:

“Erfolgt die Einwilligung der betroffenen Person durch eine schriftliche Erklärung, die noch andere Sachverhalte betrifft, so muss das Ersuchen um Einwilligung in verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache so erfolgen, dass es von den anderen Sachverhalten klar zu unterscheiden ist”.

Einwilligung und Einverständnis sind absolute Schlüsselwörter in der neuen Datenschutz-Grundverordnung. Mit der neuen Richtlinie möchte die EU die Verbraucherrechte der EU-Bürger verstärken und den Umgang mit Daten regulieren. Daher verlangt die DSGVO rechtmäßige Gründe zur Datenverarbeitung und setzt für Einwilligung ganz besonders hohe Standards. Du musst deine Kunden vollständig aufklären welche Informationen du sammelst, warum, wofür, und wie du damit umgehen willst. Du musst ihnen außerdem eine echte Wahl geben deine Anfrage abzulehnen und sie müssen ihr Einverständnis freiwillig und aktiv geben. Das heißt ab jetzt darfst du die Kreuzchen an der Einverständniserklärung nicht mehr vorab ankreuzen, z.B.. Du musst außerdem nachweisen können, wie und wann du ihr Einverständnis bekommen hast – mit einer Unterschrift des Kunden als Beweis, wenn möglich.

Du solltest die Einverständniserklärungen regelmäßig aktualisieren und berichtigen.